Am 10. August um 16:44 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hochstraß, Altlengbach und Eichgraben zu einem Pkw-Brand auf die A21 alarmiert.
Bereits bei der Ankunft im Feuerwehrhaus war eine gewaltige Rauchsäule sichtbar. Auf der Autobahn hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits ein kilometerlanger Rückstau gebildet. Die Anfahrt über die Rettungsgasse gestaltete sich schwierig, da immer wieder Schaulustige ihre Fahrzeuge verließen und sich auf der Fahrbahn bewegten.
Am Einsatzort angekommen, stand ein Pickup mitsamt dem angehängten Bagger in Vollbrand. Unter Atemschutz begann die Feuerwehr Eichgraben umgehend mit der Brandbekämpfung. Gleichzeitig galt es, den auf dem Anhänger befindlichen Bagger sowie die angrenzende Lärmschutzwand vor den Flammen zu schützen.
Die Feuerwehr Hochstraß errichtete zeitgleich eine Löschleitung, um einen durch auslaufende Betriebsmittel verursachten Vegetationsbrand einzudämmen. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Altlengbach unterstützten die Löscharbeiten und stellten die Löschwasserversorgung sicher.
Dank des raschen, koordinierten und professionellen Vorgehens aller eingesetzten Kräfte konnten die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Dadurch konnte ein Übergreifen des Brandes auf das angrenzende Waldstück verhindert werden. Ebenso konnte ein erheblicher Schaden am Bagger abgewendet werden.
Nach der Reinigung der Fahrbahn konnten durch die ASFINAG ein Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Bergung des Gespanns erfolgte anschließend durch die Feuerwehren Altlengbach und Neulengbach mittels Wechselladerfahrzeug.
Die Brandursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Hochstraß, Altlengbach und Eichgraben, die Autobahnpolizei Altlengbach und Alland, der Einsatzleiter des Roten Kreuzes St. Pölten sowie der Samariterbund. Für die abschließende Reinigung der Brandstelle wurde zusätzlich eine Spezialfirma hinzugezogen.
Trotz der hohen Temperaturen wurde bei diesem Einsatz glücklicherweise niemand verletzt.














